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Pressebericht  Trierischer Volksfreund vom 24.11.2010

Musikverein Weiperath feiert Geburtstag

Weiperath. (lem) Der Weiperather Musikverein (MV) spielt nun schon seit 45 Jahren. Dies gilt es zu feiern, und deswegen lädt der MV für Sonntag, 28. November, in die Pfarrkirche in Hunolstein ein.

Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt kostet sieben Euro. Eintrittskarten sind beim Vorstand und an der Abendkasse erhältlich. Bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. Auf dem Programm steht zu Beginn das Jugendorchester Con Brio unter der musikalischen Leitung von Margit Kronenberger. Der zweite Teil des Programms wird vom MV Weiperath gestaltet. Die Leitung hierfür übernimmt Rudolf Kronenberger. Durch das Programm führt Erhard Reinhard.


Pressebericht Trierischer Volksfreund vom 01.12.2010

Junge Talente und große Könner

Die Zukunft der Morbacher Blasmusik stellte sich mit dem 40-köpfigen Jugendorchester "Con Brio" im Konzert vor. Wie das mit noch mehr Übung klingt, bewies der Musikverein Weiperath in seinem Jahreskonzert. Jugenddirigentin Margit Kronenberger wurde für ihre Leistung ausgezeichnet.

Hunolstein/Weiperath. (doth)Der Bläsernachwuchs der sieben Morbacher Musikvereine wird seit 2008 im Vororchester "Vivido" (lebendig, lebhaft) und "Con Brio" (mit Schwung) an das Niveau der "großen" Orchester herangeführt. "Con Brio" zeigte beim Auftritt vor dem Jahreskonzert des Musikvereins Weiperath, wie weit dieses Niveau bei den 40 Elf- bis 23-Jährigen entwickelt ist. Der Musikverein Weiperath feierte sein 45-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass ehrte der stellvertretende Vorsitzende des Kreismusikverbandes, Franz-Gerd Schmitz, neben verdienten Musikern die Jugenddirigentin Margit Kronenberger im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) mit der Dirigentennadel in Silber. Sie wird für 15 Jahre Orchesterleitung verliehen.
 
Von Margit Kronenberger geleitet bewies "Con Brio", dass niemandem in Morbach um den Musikernachwuchs bange sein muss. Abba-Titel, die Musik zu "Herr der Ringe" und die Mini-oper "Bohemian Rhapsody" von "Queen"-Frontmann Freddie Mercury (1946-1991) belohnten die rund 300 Zuhörer in der Hunolsteiner Filialkirche mit stehenden Ovationen.
 
Im Jahreskonzert des Weiperather Musikvereins wurde deutlich, dass immer eine Steigerung möglich ist. Dirigent Rudolf Kronenberger hatte mit seinen 32 Musikern sehr variantenreiche Stücke einstudiert. Ein Höhepunkt war die berühmte Musik von Paul Simon und Art Garfunkel, wie "Bridge over Troubled Water" (Brücke über wildes Wasser) oder "Sound of Silence" (Klang der Stille).
 
Gänsehaut verursachte Trompeterin Katharina Stürmer, die sich in einer Zugabe des Orchesters als Sängerin mit der Arie der Fantine aus dem Musical "Les Misérables" profilierte. Wieder standen alle Zuhörer auf.
 
"Disziplin bringt Erfolg", lobte am Schluss Zuhörerin Roswitha Bastian aus Morbach. "Margit Kronenberger hält die Jugend zusammen", stellte ihr Mann Heinz fest.
 
"Ich habe das Weiperather Orchester zum ersten Mal gehört. Die sind super", so lautete das Urteil von Antonia Schönherr aus Hundheim.
 
Einen Schnuppernachmittag bietet der Musikverein Weiperath am Samstag, 11. Dezember, um 15 Uhr im Bürgersaal an. Die Instrumente des Orchesters werden vorgestellt und dürfen ausprobiert werden. Infos gibt es bei den Jugendleiterinnen Annika Petry, Telefon 06533/955570 und Linda Feilen, Telefon 06533/4561.

 

 
Extra Das silberne Ehrenzeichen für 20 Jahre verlieh der Kreismusikverband an Sandra Jörg. Das Bronzene Ehrenzeichen für zehn Jahre aktives Musikschaffen erhielten Thomas Jörg, Patrik Keuper und Annika Petry. Das goldene Jugend-Ehrenzeichen wurde an Linda Feilen und Sebastian Reinhard verliehen. Julia Andres, Franziska Loth, Franziska Sauer, Katharina Steffen und Jonas Stein freuten sich über die Jugendehrennadel mit Silberkranz, die es nach fünf Jahren aktiven Musizierens gibt. (doth)
 
 

Pressebericht Trierischer Volksfreund vom 19.04.2011 zum Wertungsspielen

Musikalische Standortbestimmung

Herbert Thormeyer

Monatelang haben Musiker geübt, nicht für ein Konzert, sondern um sich vor kundigen Fachleuten bewerten zu lassen. Mit der Auswahl der Stücke legten sie selbst die Messlatte fest. Der Musikverein Weiperath sorgte zwei Tage lang für das Wohlbefinden in der Baldenauhalle.

Morbach. Wenn die Blasmusik zum Konzert aufspielt, ist das Publikum immer begeistert. Aber war man wirklich gut? Um diese Frage zu beantworten, stellen sich Amateurorchester immer wieder einem Wertungsspielen vor Fachleuten.
13 Klangkörper waren nach Morbach gereist. Rudolf Kronenberger, stellvertretender Landesmusikdirektor des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz, lobt den Festsaal der Baldenauhalle in höchsten Tönen: "Hier ist die Akustik enorm gut."

Kein Wettstreit

Sein Credo: "Die Orchester spielen nicht gegeneinander, sondern stellen sich der Jury, um ihren Leistungsstand feststellen zu lassen." Der Musik, deren Auswahl auch gleichzeitig eine Festlegung des Schwierigkeitsgrades bedeutet, folgt ein Gespräch der Jury mit dem Dirigenten.
Vorsitzender der Jury war Musikverleger Wolfram Heinlein aus Nürnberg, der von den beiden Musikschullehrern Pia Langer aus Trier und Harrie Boers aus dem niederländischen Maastricht unterstützt wurde.
Ihre Tipps und Verbesserungsvorschläge wurden jeweils auf eine CD gebrannt, damit sie immer wieder ins Gedächtnis zurückgerufen werden können. "Das ist ein pädagogisches Hilfsmittel, das Spiel zu verbessern", sagt Juryvorsitzender Heinlein. Die Akzeptanz des Wertungsspielens sei in den letzten Jahren stark gestiegen. Früher hätten sich die Orchester nicht so gern der Kritik gestellt, denn die Musiker müssen sich bei einer solchen Veranstaltung schon was zutrauen.
Das Niveau der Leistung bekommen die Vereine schriftlich in Form einer Urkunde. Die 13 Orchester, die in Morbach antraten, legten sich die Messlatte auf die Unter-, Mittel- und Oberstufe. Zwischen "gut" und "ausgezeichnet" schwankten die Beurteilungen der Jury. Herausragende Leistungen zeigte die Katholische Kirchenmusik Cäcilia Sponsheim mit einem "ausgezeichnet" in der Oberstufe sowie der Musikverein Bolanden und die Stadtkapelle mit "ausgezeichnet" in der Mittelstufe.

Herausragende Leistung

"Sehr gut" wurden der Musikverein Ammeldingen in der Mittelstufe sowie der Musikverein Schmidthachenbach, das Jugendorchester Con Brio Morbach, der Musikverein Lyra Ayl, die Bergmannskapelle Glück Auf Thomm und der Musikverein Großlittgen in der Unterstufe bewertet. Zwei Tage lang sorgten die Gastgeber vom Musikverein Weiperath dafür, dass es ihren musikalischen Gästen während des Besuchs an nichts fehlte.

Die Katholische Kirchenmusik Cäcilia Sponsheim wird für ihren Vortrag in der zweithöchsten Schwierigkeitsstufe mit ausgezeichnet bewertet. TV- Foto: Herbert Thormeyer

Pressebericht Trierischer Volksfreund vom 20.01.2012 zur Dirigentenfortbildung

Zischen, singen, klappern: Musikverein probt Der Musikverein Weiperath hat ein Probenwochenende der besonderen Art erlebt. Bereits zum zweiten Mal gab Gastdozent und Dirigent Thomas Wieser im Proberaum des MV Weiperath den Ton an und zeigte den Vereinsmitgliedern, dass Musikmachen auch ohne Instrumente möglich ist. Geprobt wurde gemeinsam mit Musikern des Nachbarvereins aus Hundheim. Durch Zischgeräusche, Singübungen und über das bloße Betätigen der Instrumentenklappen und Ventile schulte Thomas Wieser Rhythmus und Gehör. Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Übung wirkte sich auch bei den nachfolgenden Proben aus.
Der zweite Tag stand im Zeichen der Dirigentenfortbildung, die auf Initiative des stellvertretenden Landesmusikdirektors Rheinland-Pfalz, Rudolf Kronenberger, in Weiperath stattfand. Fünfzehn Dirigenten aus den verschiedensten Landesteilen waren angereist, um sich von Thomas Wieser weiterbilden zu lassen.
Während der Vormittag noch der theoretischen Ausbildung gewidmet war, standen mittags und nachmittags die aktiven Musikerinnen und Musiker aus Weiperath als Probeorchester zur Verfügung, das die Dirigenten leiteten.
 

 

Musikverein Weiperath e.V.  | kontakt@mv-weiperath.de
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